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Vom ersten Sonnenstrahl zur heutigen Beleuchtungstechnik

Die Beleuchtung ist in unserem Leben mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In jeglichen Situationen wird Licht gebraucht. Das ist auch der Grund wieso die Beleuchtung sich stetig weiterentwickelt und verbessert wird. Aber wie fing es mit der Beleuchtung überhaupt an und wem haben wir unseren heutigen Standard zu verdanken? Um mehr Licht ins Dunkle zu bringen haben wir uns für Sie schlau gemacht.

Der erste Sonnenstrahl

Das Licht per se existiert schon seid Urzeiten und wurde uns durch die Natur beschert – die Sonne. Die Sonne schenkt uns wärme und ohne Sie wäre das Leben auf der Erde nicht möglich. Das Problem, welches sich jedoch erschließen lässt ist, dass die Sonne nur tagsüber erscheint und uns mit Licht versorgt.
Schon in der frühen Vergangenheit musste der Mensch sich für Nachts eine andere Wärme- bzw. Lichtquelle suchen und entdeckte das Herstellen von Feuer bzw. das Legen von Lagerfeuern in Höhlen. Im Mittelalter wurden Fackeln als Lichtquelle benutzt, hierbei verwendete man Kienspan (ein viereckiges, harzhaltiges Holzstück, welches angezündet wurde).

Beleuchtung Sonnenabbildung

Licht mittels Öl und Wachs

Beleuchtung Sonnenabbildung
Beleuchtung Sonnenabbildung

Im weiteren Verlauf der Beleuchtungsgeschichte wurden Öllampen erfunden. Diese bestanden aus einer einfachen Kalkschale, welche mit tierischen oder pflanzlichen Ölen gefüllt worden sind. Für den anzüglichen Docht wurden Gras, getrocknetes Moos oder Flechten benutzt. Die Öllampe hielt sich bis ins 18./19. Jahrhundert, wobei sich das Design ein wenig änderte.

Parallel zu der Öllampe wurden auch Kerzen sehr beliebt, welche ab dem 2. Jahrhundert in Verwendung trat. Oftmals galt diese Beleuchtungsmethode für religiöse Anlässe oder auch Feierlichkeiten.

Die Gasbeleuchtung

Mit der Industrialisierung kam auch die Gasbeleuchtung. Diese wurde jedoch nicht in geschlossenen Räumen verwendet, da dies zu einem schlechten Raumklima führte. Sie diente daher zur Außenbeleuchtung. Zu Anfang wurde diese Art der Beleuchtungstechnik ausschließlich zur Beleuchtung ausgewählter Repräsentativbauten benutzt. Im Jahre 1814 kam die Gasbeleuchtung erstmals bei der Straßenbeleuchtung zum Einsatz. Bei der Gasbeleuchtung wird ein brennbares Gas als Energiequelle verwendet.

Beleuchtung Gaslampe

Die Petroleumlampe

Beleuchtung Petroleumlampe

In der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert trat die Petroleumlampe in Erscheinung. Zur damaligen Zeit entdeckten die Menschen Erdölfelder. Diese Felder boten sich damals nicht als allzu nützlich an, außer zum Verbrennen des Erdöls. Durch eine längere Verbesserungsprozedure wurde der Reinheitsgrad des Petroleums so erhöht, dass eine zähflüssige Flüssigkeit übrig blieb. Diese Flüssigkeit stellte sich als schnell entzündlich heraus. Den wirklichen Durchbruch und somit auch die Vollendung der Erfindung der Petroleumlampe fand Ende des 19. Jahrhunderts statt, nach der Entwicklung des Kosmosbrenners. Von da an wandten sich die Menschen der Petroleumlampe immer mehr zu und vernachlässigten die Kerzen und den Kienspan.

Jetzt wird's elektrisch

Die Glühbirne

Die Anfänge des elektrischen Lichts begann bereits Anfangs des 19. Jahrhunderts. Die Versuche scheiterten an kleinen aber auch bedeutenden Ursachen. Der damals verwendete Glühfaden stellte sich in der Produktion als zu kostspielig dar und produzierte zudem auch zu schwaches Licht. Erst 1880 wurde die Lösung von Thomas Alva Edison entdeckt. Er verwendete für den Glühfaden japanisches Bambus. Die Glühbirne war geboren.

Beleuchtung Glühlampen

Die Leuchtstoffröhre

Die Anfänge der Leuchtstoffröhre begann im Jahr 1857. Dort wurde eine evakuierte Glasröhre mit einer Elektrode an beiden Enden, von Heinrich Geißler, erfunden. Im inneren dieser Röhre wurde ein Gas, wie beispielsweise Neon aufbewahrt. Mit einer Hochspannung die an den Elektroden angebracht wurde, begann die Röhre an zu leuchten. Die Leuchtstoffröhre wurde lediglich nur für die Beleuchtung von Werbung verwendet, da sie für andere Zwecke noch zu dunkleres Licht abgab. Die Entwicklung der Leuchtstoffröhre war noch nicht abgeschlossen. Im Jahre 1900 beschäftigte sich Nikola Tesla mit den Leuchtstoffröhren und setzte sich zum Ziel, Leuchtstoffröhren auch für den häuslichen Gebrauch zu entwickeln. Die erste Leuchtstoffröhre mit einer hohen Effizienz fand im Jahr 1901 seine Entwicklung. Peter Cooper-Hewitt entwickelte die Quecksilberdampflampe, welche blaugrünes Licht ausstrahlte. Der Durchbruch für den kommerziellen Einsatz der Röhren gelangte 1926 durch Erdmund Germer. Er erhöhte den Druck in der Röhre und beschichtete diese zusätzlich im Inneren. Hierdurch war es möglich, die UV-Strahlung in sichtbares Licht zu bringen.

Die Halogenlampe

Die Halogenlampe fand ihren Ursprung im Jahre 1960. Sie gilt als verbesserte Form der Glühbirne. Im Gegensatz zur Glühbirne besticht die Halogenlampe mit einer längeren Lebensdauer und einem weißerem Licht. Bei der Halogenlampe wird dem Füllgas im Kolben noch Jod oder Brom hinzugefügt.

Beleuchtung LED-Band

Die LED Beleuchtung

Die ersten Versuche der Entwicklung von LEDs wurde bereits am Ende des
19. Jahrhunderts vorgenommen. Den wirklichen Durchbruch jedoch gelang Nick Holonyak im Jahre 1962. Hier entwickelte er die erste rote Leuchtdiode bei Genereal Electric. In den 70er Jahren folgte die Entwicklung der ersten grünen LEDs. Von dort an bahnten sich die LEDs ihren Weg bis heute vor. In den 80er und 90er Jahren wurden die ersten LEDs in Spektren grün bis UV Licht hergestellt. Nach den grünen LEDs folgten die blauen LEDs im Jahre 1992 von Shuji Nakaruma. Die weißen LEDs folgten erst zum Schluss im Jahr 1995. Diese wurden von Prof. Dr. Jürgen Schneider entwickelt. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist die Entwicklung der LEDs noch nicht abgeschlossen. So werden auch in ferner Zukunft immer energiesparendere Leuchtmittel erfunden und hergestellt.